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Podiumsdiskussion

Modelle zum Erziehunggehalt
auf dem Jahrestreffen 1999 

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Initative Familie und Beruf
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Weitere Aktivitäten der Initative

Frauen zurück an den Herd" oder die langersehnte Gleichstellung der Familienarbeit: Modelle zum Erziehungsgehalt in der Diskussion

  • Was:Podiumsdiskussion im Rahmen des Forum Cusanum
  • Wo: Cusanischen Jahrestreffen 1999 in Eringerfeld (voraussichtlich in der Turnhalle)
  • Wann: Samstag, 29. Mai 1999, 10 Uhr 15 

Auf dem Jahrestreffen diskutieren unter der altbewährten Leitung von Reinhild Fliethmann und Elisabeth Bussmann vom Familienpädagogischen Institut der KAB, Haltern, Gertrud Martin die familienpolitische Sprecherin der ÖDP Baden-Württemberg, Magdalena Bogner Präsidentin der KFD (Kath. Frauengemeinschaft Deutschland), Neumarkt bzw. Düsseldorf und der Pressesprecher der CDA-Geschaeftsstelle, Königswinter Uwe Schummer über die Frage:

Hilft das Erziehungsgehalt, daß sich Familie und Beruf besser vereinbarenlassen, oder wirkt es kontraproduktiv, führt es zu einer weiteren Trennungvon Arbeitswelt und Elternsein?

Hintergrund

Anfang 1998 hat das Institut fuer Sozialökologie (ISÖ) in Bonn im Auftrag des Deutschen Arbeitskreises für Familienhilfen e.V. sein Modell "Erziehungsgehalt 2000: Ein Weg zur Aufwertung der Erziehungsarbeit" vorgestellt. Diese Idee brachte Bewegung in die familienpolitischen Diskussionen, war aber schnell wieder aus der Tagespresse verschwunden. Erst nach dem Regierungswechsel und der damit einher gehenden Kindergelderhöhung griff die CDU diese Idee für ihre Familienpolitik auf. Neben dem Ansatz des Institut für Sozialökologie (ISÖ) gibt es noch weitere (so u.a.von Hans Geisler, dem Staatsminister für Gesundheit, Soziales und Familie in Sachsen), die sich in Einzelheiten unterscheiden. Grundsätzlich geht es allen aber darum, Kindererziehung in den Familien finanziell der Kindererziehung in öffentlichen Einrichtungen gleichzustellen, also den Erziehenden ein richtiges und ausreichendes Gehalt zu bezahlen, über das sie frei verfügen können. Finanziert werden soll diese Erziehungsgehalt durch eine Bündelung der bisher gestreut verteilten Mittel (Kindergeld, Erziehungsgeld, Wohngeld, Sozialhilfe, Zuschüsse für Kinderbetreuungseinrichtungen usw.). Die Meinungen darüber gehen weit auseinander. Während die einen das Modell überschwenglich als Lösung der Familien-, Renten- und Arbeitslosenproblematik feiern, sehen die anderen darin nur einen Versuch, den Arbeitsmarkt zu entlasten und die Frauen wieder zurück an den Herd zu bringen.

Mai 1999, Petra Schmidl 

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Ideensammlung zum Jahrestreffen in Eringerfeld 1999 

Vorschläge von: Petra Schmidl - Gudrun Felder

Vorschlag von Petra Schmidl 

Petra Schmidl und Margit planen, für das Jahrestreffen 1999 in Eringerfeld eine (Podiums-)diskussion zum Thema Erziehungsgehalt zu organisieren und bitten um Unterstützung.

Insbesondere geht es dabei auch um die Gestaltung einer Plakatwand. Die Idee dahinter ist, cusanischen Nichteltern aufzuzeigen, wie Familie & Beruf vereinbart werden kann und cusanische Eltern zum Nachdenken anzuregen, was sie vielleicht anders machen könnten. Dazu werden noch Leute gebraucht, die `ihre' Lösung vorstellen um so verschiedene Kinderbetreuungsmodelle zu vergleichen.

Folgender Aufbau ist vorgeschlagen:

  • Modellez.B. Au-Pair, Arbeitsteilung in verschiedenen Varianten, Kindergarten, Grosseltern, Tagesmutter etc.
  • Vor- und Nachteile
  • ungefähre Kosten
  • Bemerkungen und persönliche Erfahrungen
Petra Schmidl würde gerne das `Modell Au-Pair' übernehmen.
Unten folgen Anregungen für die weitere Ausarbeitung des Projekts.

Vorschlag von Petra Schmidl, 10.12.1998

Unser nächstes Vorhaben ist die Teilnahme der Initiative Familie & Beruf am "Forum Cusanum", auch "Markt der Möglichkeiten" genannt, auf dem kommenden Jahrestreffen.
Margit und ich haben dazu zwei Vorschläge ausgearbeitet, die wir hiermit zur Diskussion stellen, um innerhalb der Initiative zu sehen, woran mehr Interesse besteht. Wir bitten Euch, das von Euch bevorzugte Thema mir oder Margit mitzuteilen oder über die mailing-Liste eine Diskussion zu eröffnen. Für Anregungen, Hilfen usw. sind wir jederzeit dankbar! 
  1. Erziehungsgehalt - "Frauen zurück an den Herd"oder die langersehnte Gleichstellung der Familienarbeit:
    Modelle zum Erziehungsgehalt in der Diskussion

    Anfang 1998 hat das Institut für Sozialökologie (ISÖ) in Bonn im Auftrag des Deutschen Arbeitskreises für Familienhilfen e.V. sein Modell "Erziehungsgehalt 2000: Ein Weg zur Aufwertung der Erziehungsarbeit" vorgestellt. Diese Idee brachte Bewegung in die familienpolitischen Diskussionen, war aber schnell wieder aus der Tagespresse verschwunden. Neben diesem Ansatz gibt es noch weitere (so u.a.von Hans Geisler, dem Staatsminister für Gesundheit, Soziales und Familie in Sachsen), die sich in Einzelheiten unterscheiden. Grundsätzlich geht es allen aber darum, Kindererziehung in den Familien finanziell der Kindererziehung in öffentlichen Einrichtungen gleichzustellen, also den Erziehenden ein richtiges und ausreichendes Gehalt zu bezahlen, über das sie frei verfügen können. Finanziert werden soll diese Erziehungsgehalt durch eine Bündelung der bisher gestreut verteilten Mittel (Kindergeld, Erziehungsgeld, Wohngeld, Sozialhilfe, Zuschüsse für Kinderbetreuungseinrichtungen usw.). Die Meinungen darüber gingen weit auseinander. Während die einen das Modell überschwenglich als Lösung der Familien-, Renten- und Arbeitslosenproblematik feierten, sahen die anderen darin nur einen Versuch, den Arbeitsmarkt zu entlasten und die Frauen wieder zurück an den Herd zu bringen. Auf dem Jahrestreffen böte sich uns nun die Möglichkeit, das Modell Erziehungsgehalt vorzustellen, seine Finanzierbarkeit, sowie seine Chancen und Probleme zu diskutieren.

  2. "Wie machst Du das bloß?"gelebte Beispiele zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

    In verschiedenen Gesprächen hat sich gezeigt, daß viele sich alleingelassen und isoliert fühlen bei ihrem Versuch, Familie und Beruf zu vereinbaren. Ihnen fehlen nicht nur Ansprechpartner sondern auch Informationen, welche Modelle und Möglichkeiten es gibt. So könnten auf dem Jahrestreffen unterschiedliche Lösungsansätze, wie Au-Pairs, Tagesmütter, geteilte Betreuungszeiten, zeitlich begrenzter Ausstieg aus dem Beruf usw., die in einzelnen Familien gelebt werden, vorgestellt werden, Vor- und Nachteile könnten aufgezeigt, die Kosten berücksichtigt und die Belastungen bedacht werden. Dies böte die Möglichkeit, über die eigene Situation nachzudenken, sich auszutauschen und auch Mut zu machen für ein "das schaffe ich auch!".

10. Dezember 1998, Petra Schmidl 
Vorschläge von: Petra Schmidl - Gudrun Felder

Vorschlag von Gudrun Felder, 5.1.1999 

Ein kurzer spontaner Kommentar zu den obigen Themenvorschlägen für das Jahrestreffen: Nr. 1 finde ich gut, stelle mir dazu angeregte Diskussionen vor. Nr. 2 ließe sich vielleicht besser in Form einer Info-Stellwand (mit einigen persönlichen Statements und Lösungsansätzen) und in Gesprächen am Rande klären? Die jeweilige Lösung ist so individuell, dass ich mir keine besonders anregende Diskussion vorstellen kann, weil doch ständig Äpfel mit Birnen verglichen würden.

5. Januar 1999, Gudrun Felder

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